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BMS - Biomechanische Muskelstimulation

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BMS – Biomechanische Muskelstimulation

An der von rege e.V. organisierten Veranstaltung am 23. Februar 2002 war ich als Mutter eines Sohnes mit hypotoner ICP dabei und fragte die referierende Krankengymnastin, Frau Hardt, nach ihren Erfahrungen mit BMS. Sie kannte die Therapiemethode nicht. Ich wurde gebeten, doch auf der Homepage von rege darüber zu informieren, was ich hiermit tue.

Alles Wissenswerte zu den Therapiemethoden und den BMS-Geräten erfahren Sie unter www.optimal-life.de

Die Firma Optimal life vertreibt diese Geräte. Es war möglich, dieses Gerät (in unserem Falle das MULTI S & L, bzw. Bassisset) für 2 Monate auszuleihen. Pro Monat zahlten wir € 148.—(incl. MWST). Allerdings war nach der Leihphase seitens der Fa. Optimal Life schon die Erwartung da, daß wir das Gerät nun kaufen. Dies haben wir auch getan, da wir den Eindruck hatten, daß unser Sohn kräftiger geworden ist, stärkere Muskeln bekommen hat. Der Erfolg ist aber wahrscheinlich nicht nur auf diese BMS-Therapie zurückzuführen, da spielt sicher auch die gute Krankengymnastik eine Rolle.

Ich weiss von einem anderen Kind mit starker Spastik; hier zeigten sich durch BMS-Behandlung schneller sichtbare Erfolge (Lösung von Spastiken).

Meinen Sohn Marc Dennis (4 Jahre alt) behandle ich alle 2 Tage ca. 15 Min. lang. Angeleitet wurde ich durch seine Krankengymnastin. Für das Kind ist diese Therapie sehr angenehm, wie eine Massage.

Die Kosten für dieses Gerät werden natürlich von keiner Krankenkasse übernommen. Das Bassiset kostet immerhin € 2 615.—(incl. MWST)!! Die Sache muss man sich also schon gut überlegen. Es ist wie mit anderen Methoden auch: es geschehen keine Wunder.

In diesem Sinne wünsche ich Euch Eltern, daß Ihr für Eure Kinder die richtigen (Therapie-) entscheidungen trefft.

Mit freundlichen Grüßen


Marianne Rolli